

[lat. Picea abies]
Dieser, in Deutschland, sehr verbreitete Baum wird sehr häufig als "Weihnachtsbaum" genommen. Es ist ein sehr großer kräftiger Baum.
Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird.
Fichten sind immergüne Nadelbäume, unter bestimmten Klimabedingungen wachsen sie auch strauchförmig. Als Flachwurzler findet eine Fichte noch in dünner Bodenkrume zwischen Felsbrocken ihren Halt, doch bei heftigem Sturm wird sie auch relativ schnell entwurzelt.
Einzeln stehende Fichten besitzen je nach Herkunft eine pyramiden- bis säulenförmige Krone. Die Kronenform ist eine Anpassung an die winterliche Schneeauflage - eine säulenförmige Krone bietet eine höhere Photosyntheseleistung, birgt aber eine höhere Gefahr von Schneebruch. Die Zweige reichen bis fast zum Erdboden. In geschlossenen Fichtenbeständen sterben die unteren Äste allerdings ab.
Die Zapfen hängen im reifen Zustand nach unten (ein Unterscheidungsmerkmal zu Tannen), sind braun bis schwarzbraun gefärbt und je nach Art zwischen 1 und 20 cm lang und 0,5 bis 2 cm dick. Sie werden als Ganzes abgeworfen. Die Samen sind geflügelt.